Coronaimpfungen in der Hausarztpraxis

Liebe Patienten!

Artikel Elmshorner Nachrichten vom 19.03.2021 bezüglich der Coronoimpfungen in den Hausarztpraxen
Coronaimpfungen in den Hausarztpraxen – Vollständiger Artikel: shz.de/lokales/elmshorner-nachrichten/Corona-Impfung-beim-Hausarzt-in-Elmshorn-id31647402.html

Nachfolgend berichte ich über den Kenntnisstand vom 25.03.2021, der die wesentlichen Informationen des KV-Newsletters vom gleichen Tage widerspiegelt.

Es werden ab dem 06.04.2021 erste Impfdosen die Praxis erreichen, welche zielgerichtet verteilt werden sollen. Auch in Folge gilt:

Mit dem Impfbeginn in den Praxen ist nicht die gesetzlich verankerte Priorisierung außer Kraft gesetzt!

Wir können initial bis zu 50 Impfdosen anfordern, wobei die Lieferung aber nicht garantiert werden kann.

Wir können aus dieser Mindervorsorgung keinen vollumfänglichen Impfstart in unserer Praxis ableiten. Allerdings werden wir immer wieder freie Kontingente zur Verfügung stellen. Termine können Sie hier buchen:

Online Buchsystem für die Coronaschutzimpfung

 

Gespräch mit dem Herrn Apotheker Sönke Kehrhahn: Mögliche Lieferung, Lieferketten, Kühlung

Ungeachtet dessen haben wir ein Konzept erarbeitet, wie die Durchführung der Coronaimpfungen in unserer Praxis aussehen kann. Schnell wurde hier klar, dass die normale Sprechstundenzeit zu knapp wird und die Grundversorgung unserer Patienten stören wird. Daher haben sich fast alle unserer Mitarbeiterinnnen schon jetzt bereit erklärt, in ihrer Freizeit uns Ärzte tatkräftig zu unterstützen. Auch an dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich dafür bedanken, denn das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn eine Mitarbeiterin nach ihrer Arbeitswoche auch ggf. ihre Wochenenden zu Verfügung stellt.

Wann wir wirklich vollumfänglich mit den Coronaschutzimpfungen in der Praxis starten können, werden wir Ihnen in diesen Beitrag mitteilen. Wir gehen derzeit von den nächsten Wochen aus. Schauen Sie doch bitte gelegentlich vorbei, um die Aktualisierungen zu lesen, oder abonnieren Sie unseren Newsletter. Eine der Herausforderungen wird perspektivisch sein, unsere Patienten zeitnah informieren zu können, wann wir einen Termin zur Impfung anbieten können, hier auch ggf. im Rahmen von Öffnungen der Praxis außerhalb der üblichen Zeiten. Wie oben bereits erwähnt, gilt weiterhin die gesetzlich verankerte Impfpriorisierung. Daher werden wir beim Impfstart in unserer Praxis ebenfalls Kohorten bilden. Wir werden zunächst die über 70-Jährigen zum Impfen einladen, bzw. Terminbuchungen ermöglichen. Eine aktive Information von unserer Seite ist initial nicht geplant. Bitte informieren Sie sich auf dieser Seite oder über den Bezug des Newsletters. Die jüngeren Patienten können sich gerne in unserer Liste für “Einspringer” vermerken lassen. Sollte eine Impfstoffdosis übrig bleiben, rufen wir an. Der Interessent sollte dann aber zügig in die Praxis kommen können. Optimal ist eine halbe Stunde.

 

Eine Bitte: Wenn Sie einen Termin im Impfzentrum erhalten können, nehmen Sie diesen bitte wahr und warten Sie nicht auf den Impfstart bei uns. So erhalten Sie unter Umständen früher eine Impfung und Sie sind früher geschützt.

 

Terminsystem Hausarztpraxis Schulstrasse 25

Unter www.hausarztschulstrasse.de haben wir ein Terminbuchsystem für die Coronaimpfungen installiert, wo wir fortlaufend Termine einstellen, wenn wir Impfstoff erhalten haben.

Nach aktueller Planung werden wir angelehnt an die gültige Impfverordnung Kohorten bilden und für diese dann eine Terminbuchung ermöglichen. Vorab wird ein Aufklärungsbogen zur Verfügung gestellt, welcher von Ihnen bearbeitet und unterschrieben mitgebracht werden muss. Nach der Beantwortung eventueller Fragen durch uns, kann dann die Impfung durchgeführt werden. Um das Tragen eines kurzärmligen T-Shirts wird gebeten. Unter der Voraussetzung, das wir eine genügend hohe Impfdosenmenge haben, können wir so unter optimalen Bedingungen in der Theorie an einem Wochenendtag bis zu 200 Impfungen durchführen. Selbstredend sind Praxisroutinetätigkeiten wie Rezeptausstellungen etc. dann gänzlich unmöglich und werden nicht angeboten. Bitte haben Sie Verständnis dafür. Auf der oben genannten Seite finden Sie Details zum Ablauf.

 


Die aktuell neueste vorliegende Information der KV-Newsletter vom 25.03.21:

1. Konkretisierung zum Impfstart ab dem 6. April

Der Beginn der Impfungen in den Arztpraxen rückt näher, schon in der nächsten Woche können erste Dosen durch die Praxen über den Apothekenweg bestellt werden. Wir informieren Sie in den kommenden Tagen fortschreitend über die jeweils fixierten Elemente und beginnen heute mit dem Bestellprozess.

I. Wer soll und kann zu Beginn impfen?

Die Impfstoffmengen sind zu Beginn sehr knapp und werden erst im Mai eine breite Beteiligung erlauben. Daher empfehlen wir dringend, dass der durch Knappheit geprägte Start dazu genutzt werden sollte, den Schwerpunkt in der Impfung immobiler und pflegebedürftiger Patienten (incl. jeweils zweier Kontaktpersonen) zu setzen, was auf eine Beteiligung der Praxen hinausläuft, die Patienten in deren Häuslichkeit versorgen.

Diese Patientengruppe unterliegt einer der beiden höchsten Priorisierungsgruppen, und es steht derzeit die Impfung bis einschl. der Priorisierungsgruppe 2 an. Mit dem Impfbeginn in den Praxen ist nicht die gesetzlich verankerte Priorisierung außer Kraft gesetzt! Zur Verhinderung eines Verwurfs von Restdosen kann mit diesen – und nur mit diesen – pragmatisch verfahren werden. Die verfügbaren Impfmengen werden sukzessive zunehmen, was die Integration weiterer Personen- und Arztgruppen ermöglichen wird. Dies gilt ebenso für die Bestellmenge (s.u.).

Es ist zwingend, dass nur Praxen impfen, die zu jeder Zeit auf Notfallsituationen wie die Behandlung eines allergischen Schocks vorbereitet sind.

II. Die Erstbestellung von Impfstoff
  1. Nehmen Sie Kontakt auf zu der Apotheke, die Sie auch ansonsten mit Impfstoff beliefert. Nur mit dieser einen Apotheke sollten Sie über die ganze Impfzeit Ihre Bestellungen abwickeln. Die Apotheken werden ihrerseits dazu aktuell über ihre Standesorganisationen informiert.
  2. Sie können pro LANR zunächst von 18 bis maximal 50 Dosen pro Woche anfordern. Auf einem normalen Rezept Muster 16 verordnen Sie: „Bis zu 50 Dosen Covid-Impfstoff incl. erforderliches Impfzubehör.“ Bitte geben Sie dort als Kostenträger das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem IK 100038825 an. Geben Sie das Impfstoffrezept bis spätestens Dienstag, 30.03. bis 12 Uhr in Ihre Apotheke. Weitere Rückkopplungen zur Liefermenge erfolgen ggf. durch die Apotheke.
  3. In den ersten 14 Tagen wird voraussichtlich ausschließlich BioNTech-Impfstoff geliefert werden. Bitte machen Sie sich mit der Rekonstitution dieses speziellen Impfstoffes vertraut. Eine Video-Anleitung finden Sie auf der Webseite der KVSH. Der fachgerechte Umgang mit dem BioNTech-Impfstoff ist nicht trivial! Zu Hausbesuchen sollte der fertig konstituierte Impfstoff in einer Kühltasche erschütterungsfrei mitgenommen werden.
  4. BioNTech-Impfstoff ist nach Auftauen innerhalb von 5 Tagen zu verimpfen. Die Apotheken bekommen vom Großhandel den Impfstoff bereits aufgetaut angeliefert und müssen ihn umgehend ausliefern. In der Woche nach Ostern werden Sie am Dienstag oder Mittwoch beliefert und müssen bis Freitag Ihre Dosen verimpft haben. In dieser Woche haben Sie also nur drei Tage!
  5. Verfahren für Folgebestellung:
  • Sie bestellen pro Woche jeweils am Dienstag bis 12 Uhr
  • Sie erhalten bis Donnerstag von der Apotheke eine Rückmeldung, wieviel Impfstoff Sie tatsächlich erhalten. Danach planen Sie Hausbesuche und/oder bestellen Ihre Patienten für die Folgewoche.
  • Sie erhalten die Lieferung jeweils bis Dienstagvormittag und verimpfen den Impfstoff je nach seiner Lagerfähigkeit.
  • Die KVSH informiert zur Modifizierung des Folgebestellverfahrens, wenn mehr und zusätzliche Impfstoffe kommen.

Folgende Anlagen finden Sie als KBV-Information unter kvsh.de/coronavirus

  • Impfstoffe und Zubehör sowie Bestellwege
  • Übersicht Impfzubehör
  • Steckbriefe zu den Impfstoffen BioNTech Comirnaty und Covid-19 Vaccine AstraZeneca
  • Anwendungsinformation zu Covid-19-Vaccine AstraZeneca

Mit dem nächsten Infopaket kommen am Montag Hinweise zur Impforganisation und Aufklärung.


KV-Newsletter vom 11.03.21:

Impfen in Arztpraxen

Bis gestern Abend waren wir auf der Zielgeraden, was das Impfen in den Arztpraxen angeht. Eine
Regelung, wie wir in Schleswig-Holstein den Start für das Impfen in der breiten Fläche ab Anfang April
organisieren können, stand kurz vor der Realisierung und wurde dem hausärztlichen Fachausschuss
vorgestellt.
Der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz von gestern Abend bringt dieses Vorhaben aber sehr ins
Wanken, weil die zu verimpfende Menge niedrig bleibt und der Verteilweg in unvorhersehbarer Weise auf
den Großhandel gelegt wird. […] Eine endgültige Einschätzung wird darüber hinaus erst
Mittwoch möglich sein, weil wir einen Einfluss von Entscheidungen der Runde der Ministerpräsidenten mit
der Kanzlerin auf das Procedere für wahrscheinlich halten. […]
Es kann daher sowohl Mitte April zu einem Bezug vom Impfdosen im Rahmen eines annähernd „normalen“
Bestellverfahrens über die Apotheken kommen, dann wäre unter anderem keine gesonderte Anmeldung bei
der KVSH notwendig. Ebenso ist es nach wie vor denkbar, dass es Anfang April zu einem Sonderweg der
Distribution in Schleswig-Holstein kommt, der für die Praxen eine höhere Planbarkeit einer Belieferung
bieten kann. In diesem Falle würde allerdings gegebenenfalls ein Vertragsbeitritt zu der Handhabung in
unserem Bundesland notwendig werden.
Beiden Varianten ist gemeinsam, dass es eine Impfung in den Praxen im April geben wird. Die Form der
Entscheidung liegt nicht bei der KVSH und auch nur bedingt beim Land. Wir bitten Sie daher, für einige
Tage von Nachfragen zum Procedere abzusehen, weil diese niemand beantworten kann. Bitte stehen Sie
öffentlichen Verlautbarungen zu der Frage mit der gebotenen Vorsicht gegenüber, weil viele ein
missverständliches Bild zeichnen. Wir werden Sie umgehend informieren, wenn wir Valides zu vermelden
haben.