Sie suchen eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Norddeutschland? Unsere Hausarztpraxis in Elmshorn bietet einen kompletten ambulanten Weiterbildungsabschnitt nach aktueller Weiterbildungsordnung – mit strukturiertem Curriculum, persönlichem Mentoring durch ein erfahrenes Weiterbilder-Team und einer Vergütung in voller Anlehnung an den TV-Ärzte/VKA. Diese Seite beschreibt konkret, was Sie bei uns erwartet, wie der Praxisalltag aussieht und wie Sie sich bewerben.
Eine allgemeine Übersicht zum Berufsbild finden Sie auf unserer Seite zum Weiterbildungsassistenten in der Allgemeinmedizin; eine vollständige Aufschlüsselung der Vergütung im Beitrag Gehalt eines Weiterbildungsassistenten.
Warum eine Weiterbildung in Elmshorn?
Elmshorn liegt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, rund 30 Bahnminuten nördlich von Hamburg. Die Stadt mit gut 50.000 Einwohnern bietet die Vorteile einer überschaubaren norddeutschen Mittelstadt – bezahlbarer Wohnraum, kurze Wege, ausgebaute Schul- und Kita-Infrastruktur – und gleichzeitig die volle Anbindung an den Hamburger Großraum mit dessen kulturellem und beruflichem Umfeld.
Für die ambulante Weiterbildung ist diese Lage doppelt attraktiv: Sie wohnen in einer Region, in der Familienleben funktioniert, und arbeiten in einem Patientenkollektiv, das ein für die Allgemeinmedizin sehr breites Bild zeigt – von jungen Familien über Berufstätige bis zu geriatrischen Patienten. Das Praxisspektrum ist dadurch reichhaltiger als in vielen rein städtischen oder rein ländlichen Praxen.
Unsere Praxis liegt zentral im Stadtkern Elmshorns und ist gut erreichbar aus:
- Elmshorn und Umgebung
- Tornesch, Uetersen, Pinneberg, Barmstedt, Glückstadt
- Hamburg (über die A23 oder die S-Bahn / Regionalbahn)
- Itzehoe, Heide, südliches Schleswig-Holstein
Unser Praxis-Profil als Weiterbildungsstätte
Wir sind eine moderne, mehrköpfige Hausarztpraxis mit voller Weiterbildungsbefugnis nach aktueller Weiterbildungsordnung Allgemeinmedizin. In den vergangenen Jahren haben mehrere Kollegen erfolgreich bei uns ihre ambulante Weiterbildungszeit absolviert.
Charakteristisch für unser Angebot:
- Strukturierte Weiterbildung mit einem bedarfsgerechten Curriculum-Plan über die gesamte ambulante Phase – kein Mitlaufen im Tagesgeschäft, sondern systematische Abdeckung der Inhalte der Weiterbildungsordnung
- Erfahrenes Weiterbilder-Team mit mehreren Fachärzten, gemeinsamer fallbezogener Supervision und unterschiedlichen klinischen Schwerpunkten
- Diabetologische und geriatrische Schwerpunkte in der Praxis, mit eigener DMP-Strukturierung und apparativer Diagnostik
- Modernes Praxis-Setup mit digitaler Praxisverwaltung, etablierter Online-Terminbuchung und transparenten Praxisabläufen
- Familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Wochenend- und Nachtdienste in der Praxis
Mehr über unser Team erfahren Sie auf der Seite Unser Team.
Wie das Curriculum bei uns aufgebaut ist
Die ambulante Phase deckt einen großen Teil der Inhalte ab, die in der Weiterbildungsordnung Allgemeinmedizin gefordert sind. Wir orientieren uns am elektronischen Logbuch der Bundesärztekammer und arbeiten dieses ab.
Das Curriculum gliedert sich grob in vier Phasen:
- Einarbeitung (Wochen 1–2) – Praxisabläufe, Praxisverwaltungssystem, Team, Patientenstamm. In dieser Phase laufen Sie zunächst mit, übernehmen schrittweise eigene Patientenkontakte und lernen die Diagnostik und die typischen Beratungsanlässe kennen.
- Begleitete Sprechstunden (Monate 1–6) – eigene Patientenkontakte mit unmittelbarer Rücksprache-Möglichkeit. Tägliche Mini-Visite zu unklaren Fällen, wöchentliche fallbezogene Supervision.
- Eigenverantwortliche Sprechstunden (ab Monat 6) – wachsende Selbstständigkeit, Behandlung des kompletten allgemeinmedizinischen Spektrums, Übernahme eigener Patientenkohorten in DMP-Schulungen und Vorsorge.
- Examensvorbereitung (letzte 6 Monate) – Vorbereitung auf die Facharztprüfung, Logbuch-Vervollständigung.
Innerhalb des Curriculums werden auch die Pflichtkurse abgedeckt: 80 Stunden Psychosomatische Grundversorgung, sowie zeitliche Kapazitäten für eigene Wünsche wie Sonografie-Basisausbildung und EKG-Kurs gehören dazu.
Mentoring und der typische Praxisalltag
Jeder Weiterbildungsassistent in unserer Praxis hat von Tag eins an eine feste Bezugsperson. Das ist nicht zufällig der Praxisinhaber – wir achten darauf, dass die Mentor-Beziehung zur jeweiligen Persönlichkeit passt.
Der typische Praxistag beginnt um 8:15 Uhr mit einer kurzen Team-Besprechung, in der die Tagesthemen, besonders kritische Patienten und die Tagesplanung zusammengefasst werden. Die eigentliche Sprechstunde läuft bis etwa 13:00 Uhr, dann eine Mittagspause mit gemeinsamer evt. nötiger Fallbesprechung, anschließend Nachmittags-Sprechstunde bis 15:00 oder 18:00 Uhr an nur 2 Tagen. Einmal pro Woche gibt es eine längere fallbezogene Supervision; einmal im Monat eine Strukturbesprechung zum Stand der Weiterbildungsinhalte.
Vergütung, Urlaub und Zusatzleistungen
Wir vergüten in voller Anlehnung an den Tarifvertrag TV-Ärzte/VKA und nutzen die Förderung nach §75a SGB V vollständig aus. Im ersten Weiterbildungsjahr liegt das Bruttogehalt damit bei rund 5.500 Euro pro Monat und steigt mit jeder Tarif- und Stufensteigerung. Hinzu kommen:
- 30 Tage Jahresurlaub bei Fünf-Tage-Woche
- zusätzliche Fortbildungstage (damit innerhalb der Praxisschließzeiten eigene Interessen verfolgt, Fortbildungen absolviert und Inhalte vertieft werden können)
- Geregelte Arbeitszeiten ohne Wochenend- und Nachtdienste
- Tarifliche Anpassungen während der Laufzeit
Eine vollständige Aufschlüsselung der Vergütung – inklusive Brutto-Netto-Beispielrechnung und einer Erklärung der §75a-Förderung – finden Sie in unserem Beitrag zum Gehalt eines Weiterbildungsassistenten.
Teilzeit-Modelle und individuelle Lebenssituationen
Wir wissen, dass die Weiterbildungsphase für viele Kollegen mit der Familienplanung zusammenfällt. Teilzeit-Modelle sind bei uns ausdrücklich möglich – die Weiterbildungsdauer verlängert sich entsprechend, der Anspruch auf eine vollständige Curriculum-Begleitung bleibt aber unverändert. Auch ein späterer Einstieg in den ambulanten Abschnitt, eine Pause während der Weiterbildung oder ein Wiedereinstieg nach Elternzeit lassen sich strukturieren.
Diese Punkte besprechen wir individuell im Vorgespräch. Faire und planbare Konditionen sind uns wichtiger als ein starres Schema.
Bewerbung – die nächsten Schritte
Wir freuen uns über Bewerbungen sowohl von Kollegen, die ihre Weiterbildung bei uns neu beginnen, als auch von Kollegen, die nur den ambulanten Abschnitt absolvieren möchten. Eine vollständige Bewerbung umfasst Anschreiben, Lebenslauf, Approbationsurkunde sowie Zeugnisse aus bisherigen Weiterbildungsabschnitten.
Der Ablauf nach Bewerbungseingang sieht in der Regel so aus: erste Rückmeldung innerhalb weniger Tage, dann ein unverbindliches Vorgespräch, nach beiderseitigem Interesse ein Praxis-Hospitationstag mit Kennenlernen des Teams, abschließend ein Abschlussgespräch mit Konditionsklärung. Wir nehmen uns für jeden Bewerber Zeit – auch für reine Orientierungsgespräche, in denen Sie zunächst nur Fragen klären möchten.
Bereit für den nächsten Schritt?
Bewerben Sie sich in wenigen Schritten online — Anschreiben, Lebenslauf und drei Wunschtermine für ein Vorstellungsgespräch. Persönliche Rückmeldung in der Regel innerhalb weniger Tage.


